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Die Psora Gruppe
Die Psora oder die Theorie zu den chronischen Krankheiten nach Hahnemann Teil 1
Beispiele (mit Auszügen der Symptomatik) zur Psora und Sykose (s. auch Seite Die Sycose) . Die Syphilinie bzw. die Syphilis wird eher historisch betrachtet.
- Krankheitssymptome der hereditären Psora bzw. der latenten Form (nicht die akute Krätze !!) sind u.a. :
Gemüt: Wechselhaftigkeit, Leeres Gefühl im Kopf, Hypochondrie, Ängste vor Tod, Dunkelheit, Gespenstern sowie Prüfungsängste.
Kopf: Haarausfall, Kopfschuppen, Milchschorf , Kopfschmerzen (mit Verschlimmerung am Morgen, Linderung durch warme Anwendungen und oder Ruhe), Schwindel.
Augen: Tendenz zur Conjunctivitis.
Ohren: Tendenz zum Tinnitus insbes. nach Schock.
Nase: Empfindlich gegenüber Gerüchen, Heuschnupfen mit Juckreiz und Brennen, Nasenbluten nach Ärger, Aufregung oder Enttäuschung, verstopfte Nase.
Gesicht: Akne (mit Kratzspuren), Ekzem des Kopfes, Ticks, Risse an den Lippen, brennende Aphten mit geröteten Lippen.
Hals: Angina, Heiserkeit, nervöses Räuspern oder Husten.
Verdauung: Hunger, Heißhunger, Verlangen nach Süßigkeiten bzw. Stimulanzien, Leeregefühl, Engegefühl, nervöser Magen, Durchfall über längere Zeit, Blähungen.
Harnorgane: Unwillkürliches Wasserlassen bei Angst oder Stress, Bettnässen, Blasenstörung, Diabetes (insipidus oder mellitus).
Männliche Genitalien: Juckreiz, Impotenz nach Schock bzw. Verlust, Rötung, brennende Ausschläge.
weibliche Organe: Amenorrhoe, schmerzhafte starke Menstruation, Überempfindlichkeit vor der Menstruation, Durchfall während der Menstruation, brennender juckender Scheidenausfluß.
Atmung: Atmungsbeschwerden sind eher der Tuberkulinie zuzuordnen - bei der hereditären Psora findet man eher einen trockenen Husten.
Herz: Funktionelle Herzbeschwerden auch nach Schock bzw. Verlust, Herzrythmusstörungen.
Bewegungsapparat: Brennende Handflächen und oder Fußsohlen, Kraftmangel in den Beinen, schlechte Koordination(fällt leicht zu Boden), rheumatische Schmerzen insbesondere nach Unterdrückung von Krankheiten.
Haut: Trocken, juckend, unsauber trotz intensivem Waschen, Allergien, juckende Akne, schlechte Wundheilung, starkes Schwitzen.
Schlaf: Schlechtes Einschlafen, nächtliches Erwachen (nach ca. 3 Uhr) und schlechtes Wiedereinschlafen, heisse Füße im Bett, Schlaf unerquicklich.
Modalitäten:
- Verschlimmerung: Nach Stimulanzien (Kaffee, Tee, Süßigkeiten, Alkohol), durch Waschen, Winter, Kälte, Ruhe.
- Verbesserung: Durch warme Anwendungen oder generell im Sommer, Bewegung, durch Ausscheidungen wie Schwitzen, Blutungen (Nasenblutung, Menstruation), Durchfall und beim Auftreten von Hautausschlägen.
Findet eine Unterdrückung statt oder schreitet eines der beschriebenen Miasmen selbständig fort oder wird ein Miasma geweckt, dann kann ein Wechsel von einer miasmatischen Ebene in einer anderer Ebene stattfinden. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir durch unsere pathologisch kollektive Erbschaft der genealogischen Vergangenheit von genetischen Veränderungen “geprägt” sind.
Die Miasmen können sich demzufolge in eine immer höhere bzw. gravierendere Ebene entwickeln:
Die Psora kann wechseln in die Tuberkulinie oder in die Parasitose oder direkt in die Carcinogenie.
Die Tuberkulinie (auch in syphilitsiche und sykotische Tuberkulinie geteilt) kann wechseln in die Sykose oder in die Syphilinie.
Der Wechsel von einer Ebene in die Andere kann auch als Heilungsversuch verstanden werden:
Die Tuberkulinie kann versuchen sich über die Psora zu heilen.
Die Sykose versucht sich über die Tuberkulinie zu heilen.
Die Syphilinie kann versuchen sich über die Sykose zu heilen oder über die Parasitose, die sich wiederum über die Psora zu heilen versucht.
Die Syphilinie kann als Spiegelmiasma (s. P. Gienow, die Sykose und die Psora) zur Tuberkulinie, übergehen.
Dies kann bedeuten, dass unter Aktivierung der Tuberkulinie automatisch die Syphilinie aktiviert wird und umgekehrt.
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